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David Moyes und Rio Ferdinand arbeiteten zehn Monate zusammen bei ManUnited

Der ehemalige ManUnited-Verteidiger Rio Ferdinand rechnet in seiner Autobiografie "#2Sides" auf teilweise kuriose Art mit Ex-Coach David Moyes ab.

Wenige Tage nach dem Duell seines neuen Vereins QPR mit Manchester United und der damit verbundenen Rückkehr ins Old Trafford veröffentlichte "The Sun" neue Auszüge aus dem Buch.

Darin beschwert sich Ferdinand über zahlreiche Vorschriften, die Moyes nach seiner Ankunft bei den Red Devils aufgestellt habe, darunter unter anderem ein Pommes-Verbot.

"Das ist nichts, weshalb man auf die Barrikaden geht. Aber alle Jungs waren davon genervt", schreibt der 35-Jährige.

"Wissen Sie, was passiert ist, als Moyes gegangen ist und Ryan Giggs übernommen hat? Moyes war gerade 20 Minuten weg und wir wärmten uns für die erste Trainingseinheit auf, da sagte einer: 'Wisst ihr was? Wir müssen Giggsy dazu bringen, uns die verdammten Pommes zurückzugeben'", berichtet Ferdinand.

Auch in sportlicher Hinsicht wirft der ehemalige englische Nationalspieler Moyes Fehler vor: "Vor jedem Spiel legte er darauf Wert, uns in Videos zu zeigen, wie gefährlich das andere Team sein könnte."

Am Morgen vor dem Spiel habe man dann eine halbe Stunde lang nur geübt, wie man den Gegner stoppen könne.

Das habe irgendwann dazu geführt, dass die Spieler gedacht hätten: "Die müssen verdammt gut sein, dass wir so viel Zeit damit verbringen."

Der Schotte Moyes hatte im Sommer 2013 einen Sechsjahresvertrag in Manchester unterschrieben. Nach lediglich zehn Monaten war der Nachfolger von Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson im April 2014 wegen Erfolglosigkeit aber vorzeitig entlassen worden.

Daraufhin übernahm Giggs interimsweise das Traineramt bis zum Saisonende, konnte das Team aber auch nicht mehr auf einen Europapokal-Startplatz führen.

Seit der neuen Spielzeit steht der ehemalige Bayern-Coach Louis van Gaal bei United in der Verantwortung.

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