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Arsene Wenger (l.) findet die Kritik an Mesut Özil unfair

Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat Weltmeister Mesut Özil gegen die jüngsten Angriffe in Schutz genommen.

"Die Kritik ist unfair, weil wir uns in einer Phase nach einer WM befinden", sagte Wenger am Freitag über den formschwachen Offensivspieler.

Wegen der Belastungen beim Turnier in Brasilien werde es "ein paar Monate" dauern, bis Özil und die anderen WM-Teilnehmer Top-Niveau erreichten, sagte Wenger.

"Die Fans müssen Geduld haben", fuhr Wenger mit Blick auf Özil fort. Er könne nicht verstehen, dass der 25-Jährige zum "Sündenbock" gemacht werde: "Wir haben seit dem 1. April nur ein Pflichtspiel verloren, obwohl wir schwierige Spiele hatten. Die Spieler werden auf Grundlage nur eines einzigen Spiels beurteilt, aber im Fußball gibt es eben viele Hochs und Tiefs."

Özil hat in seinen fünf Pflichtspielen (406 Spielminuten) für Arsenal in dieser Saison noch keine direkte Torbeteiligung nachzuweisen.

Nach seinem schwachen Auftritt beim 0:2 der Gunners am vergangenen Dienstag zum Auftakt der Champions League bei Borussia Dortmund war er von Medien und Experten angegangen worden.

Unter anderem der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack äußerte sich kritisch über ihn.

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