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Robert Huth-Stoke City
Robert Huth (r.) war 2006 Teil der deutschen Mannschaft bei der Heim-WM © imago

Dem früheren Nationalspieler Robert Huth droht Ärger durch den englischen Fußballverband.

Die FA leitete laut eines Berichts der "BBC" am Freitag gegen den Verteidiger des Premier-League-Klubs Stoke City ein Untersuchungsverfahren wegen sexistischer Aktivitäten im sozialen Netzwerk Twitter ein.

Der 30-Jährige hatte mit seinem Account auf einer Seite, die Menschen in abgeschnittenem Bildformat in mitunter expliziten Posen darstellt, zwölf Tipps zu deren Geschlecht abgegeben.

Als sich im Netz Kritik regte, löschte Huth seine Tweets. Am Freitagnachmittag entschuldigte sich der 19-malige Nationalspieler in dem Netzwerk: "Es war ausdrücklich kein Angriff auf irgendjemanden. Aber es tut mir leid, sollte ich jemanden gekränkt haben."

Huths Klub äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen.

Erst im Herbst war der frühere englische Nationalspieler Rio Ferdinand (Queens Park Rangers) wegen eines sexistischen Tweets mit drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von rund 32.000 Euro belegt worden.

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