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Papiss Demba Cisse droht erneuter Ärger mit dem englischen Fußball-Verband FA.

Der ehemalige Freiburger Bundesliga-Profi, mittlerweile in Diensten von Newcastle United, war am Mittwoch im Spiel gegen Manchester United (0:1) mit seinem Gegenspieler Jonny Evans aneinander geraten.

Dabei hatten sich die beiden Protagonisten gegenseitig angespuckt. Dies belegen TV-Bilder.

Auf der Homepage von United zeigte sich Evans am Donnerstag entrüstet: "Ich war schockiert über die Berichterstattung der Medien über das gestrige Spiel. Ich möchte klarstellen, dass ich Papiss Cisse nicht angespuckt habe."

Cisse wiederum entschuldigte sich auf der Webseite der Magpies "bei meinen Teamkollegen, bei Jonny Evans und bei jedem Fußballfan, der Zeuge dieses Vorfall wurde". Der Senegalese verwies jedoch darauf, nur auf etwas reagiert zu haben, das er "sehr unhöflich fand".

In einer ersten Stellungnahme kündete die FA an, zunächst den Spielbericht von Schiedsrichter Anthony Taylor und die entsprechenden TV-Bilder auszuwerten.

Der Unparteiische hatte den Vorfall während des Spiels nicht bemerkt. Im Falle einer Verurteilung droht beiden Spielern eine Sperre von bis zu sechs Partien.

Bereits Ende Dezember hatte die FA Cisse wegen einer Tätlichkeit für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen. Der Angreifer hatte in der Partie gegen den FC Everton (3:2) seinem Gegenspieler Seamus Coleman den Ellbogen ins Gesicht geschlagen.

Auch damals waren TV-Bilder als Beweismaterial herangezogen worden, da Schiedsrichter Craig Pawson und sein Team die Szene nicht gesehen hatten.

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