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West Ham United v Hull City - Premier League
West Ham United wurde 120 Jahren gegründet © Getty Images

West Ham United startet trotz Platz 12 nächste Saison in der Europa League. Die "Hammers" profitiert von einer Regel, die es in der neuen Spielzeit nicht mehr geben wird.

Für West Ham United hat sich das faire Verhalten in der abgelaufenen Saison bezahlt gemacht.

Die Londoner sicherten sich als Gewinner der Fair-Play-Wertung der Premier League ein Ticket für die Europa League und nehmen damit erstmals seit 2006 wieder an einem internationalen Wettbewerb teil.

Die "Hammers" starten in der ersten Qualifikations-Runde (ab 2. Juli) und müssen insgesamt vier K.o.-Duelle überstehen, um in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Die Saison 2014/15 hatte West Ham auf dem zwölften Rang beendet und sich daraufhin von Teammanager Sam Allardyce getrennt.

Neben dem englischen Verband hatten sich auch die Niederlande und Irland über die Fair-Play-Rangliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einen zusätzlichen Startplatz für die kommende Europa League gesichert. Deutschland war in der Rangliste als Sechster erneut leer ausgegangen.

Als einzige deutsche Vereine haben bislang der 1. FSV Mainz 05 (2005) und Hertha BSC (2008) über die Fair-Play-Wertung den Einzug in das internationale Geschäft geschafft.

Es ist das vorerst letzte Mal, dass Klubs auf diese Art vom Fair Play profitieren. Ab der kommenden Saison kürt die UEFA drei Sieger. Anstelle eines zusätzlichen Europa-League-Startplatzes erhalten der Führende in der Fair-Play-Wertung, das Land mit der besten Verbesserung in der Rangliste, sowie die Nation mit der höchsten Punktzahl für das Verhalten der Anhänger jeweils ein Preisgeld.

Die Verbände sollen mit der Prämie Fair Play bei Amateur- und Profi-Klubs honorieren.

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