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Beim Champions-League-Auswärtsspiel bei Paris St. Germain fielen einige rassistsiche Beledigung seitens der Chelsea-Fans
Beim Champions-League-Auswärtsspiel bei Paris St. Germain fielen einige rassistische Beleidigung seitens der Chelsea-Fans © Getty Images

London - Immer wieder kommt es im Fußball zu rassistischen Beleidigungen von den Fans. Ein Londoner Gericht verurteilte nun fünf Chelsea-Rowdys zu mehrjährigen Stadionverboten.

Nach dem Rassismus-Eklat von Paris ist gegen fünf Anhänger des englischen Fußball-Meisters FC Chelsea ein landesweites Stadionverbot verhängt worden.

Vier der Fans wurden für fünf Jahre ausgeschlossen, einer für drei. Dies entschied ein Londoner Gericht am Mittwoch.

Chelsea verbannte daraufhin alle fünf Fans sogar auf Lebenszeit aus seinem Stadion.

Die Chelsea-Rowdys hatten am Rande des Champions-League-Auswärtsspiels bei Paris St. Germain (1:1) am 18. Februar einen Afro-Franzosen wegen dessen dunkler Hautfarbe nicht in die wartende Bahn einsteigen lassen und sich danach mit rassistischen Gesängen selbst gefeiert.

Chelsea hatte daraufhin vorübergehende Stadionverbote gegen die Täter ausgesprochen.

"Dies war ein abscheuliches, böses, offensives, arrogantes und völlig inakzeptables Verhalten und kann in einer modernen, zivilisierten Gesellschaft nicht zugelassen werden", sagte Richter Gareth Branston bei der Urteilsverkündung am Mittwoch.

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