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Memphis Depay ist nicht gut auf seinen Vater zu sprechen.
Memphis Depay ist nicht gut auf seinen Vater zu sprechen. © Getty Images

Der nichtvorhandene Nachname auf dem Trikot vom Memphis Depay sorgt für Ärger zwischen dem ManUnited-Star und seinem Vater. Dieser ist erschüttert.

Memphis Depay wechselte vor der Saison vom PSV Eindhoven auf die Insel zu Manchester United. Der Klub von Coach Louis van Gaal blätterte 28 Millionen Euro für den Niederländer auf den Tisch.

Doch statt seinen ganzen Namen hinten auf sein neues Trikot zu schreiben, belässt es der 21-Jährige bei seinem Vornamen Memphis.

Das sorgt jetzt für Zoff zwischen dem Jungstar und seinem Vater Dennis. Memphis hatte in einem Interview von einer schwierigen Kindheit gesprochen und behauptet, seinen Vater seit seinem vierten Lebensjahr nicht mehr gesehen zu haben.

Deshalb wolle er auch mit dem Namen seines Vaters nichts mehr zu tun haben.

Dieser Darstellung wiederspricht Dennis Depay in der englischen Zeitung Sun on Sunday vehement.

"Das ist einfach eine Lüge. Ich liebe meinen Sohn. Von mir bekam er seinen ersten Ball. Als ich ihn bei YouTube über mich sprechen hörte, war ich am Boden zerstört. Ich möchte wieder Kontakt zu ihm haben. Ich vermisse ihn sehr", erklärte Depays Vater.

Vielmehr führte Dennis Depay die schwere Kindheit seines Sohnes auf den neuen Lebensgefährten seiner damaligen Frau Cora zurück.

Dieser soll Memphis mehrfach geschlagen haben. Auch wegen seines großen Fußball-Talents sollen die anderen Kinder in der Familie eifersüchtig auf den ManUnited-Star gewesen sein und ihn gehasst haben.

"Auch nach der Scheidung war ich immer für ihn da. Ich habe ihm sogar Geld gegeben", zeigte sich Dennis Depay schwer enttäuscht von der Entscheidung seines Sohnes, auf den Nachnamen auf seinem Trikot zu verzichten.

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