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Der Chelsea-Coach wird für seine Schiri-Schelte belangt und zieht anschließen über die FA her. Dabei vergleicht er sich mit einem Schwerkriminellen.

Enfant terrible Jose Mourinho hat mit beißender Ironie und weiteren Angriffen gegen seinen Erzfeind Arsene Wenger auf die Strafe des englischen Fußballverbandes FA reagiert.

Er sei froh, dass er keine elektronische Fußfessel tragen müsse, sagte der Teammanager des FC Chelsea am Donnerstag in London während der Vorstellung seiner Biographie "Mourinho".

Einen Tag zuvor hatte ihn die FA zu 50.000 Pfund (ca. 67.500 Euro) Geldstrafe verurteilt, weil Mourinho wieder einmal massive Kritik an den Schiedsrichtern geübt hatte. Zudem arbeitet der Portugiese auf Bewährung, sollte sich der 52-Jährige bis zum 13. Oktober 2016 eine weitere Verfehlung erlauben, tritt eine Sperre von einem Spiel in Kraft.

"50.000 Pfund sind eine Schande", sagte Mourinho, der den Schiedsrichtern nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Southampton am 3. Oktober Angst für Chelsea zu pfeifen unterstellt hatte. "Angst kostet 50.000 Pfund. Schwach und naiv darf man sagen", meinte Mourinho in Anspielung auf Arsene Wenger.

Der Trainer des FC Arsenal hatte dies den Referees nach der Niederlage gegen Chelsea im September vorgeworfen, war jedoch nicht bestraft worden. 

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