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München - Der Trainer des FC Bayern soll der Wunschkandidat von Blues-Boss Roman Abramowitsch für die Nachfolge von Jose Mourinho sein. Der Kontakt ist angeblich schon hergestellt.

Nach fünf Niederlagen in zehn Spielen sind Jose Mourinhos Tage als Trainer des FC Chelsea anscheinend so gut wie gezählt.

Nach Medienberichten aus England droht dem Portugiesen wohl spätestens im Falle einer weiteren Pleite gegen Jürgen Klopps FC Liverpool am Samstag die Entlassung.

Und Klubbesitzer Roman Abramowitsch soll schon einen Wunschkandidaten für die Nachfolge im Auge haben: Pep Guardiola vom FC Bayern, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft und den der FCB gerne demnächst verlängern würde. Nach SPORT1-Informationen soll bis zum 27. November - dem Tag der Jahreshauptversammlung - eine finale Entscheidung über die Zukunft des Spaniers in München fallen.

Der Milliardär hatte schon 2013 heftig um den Spanier geworben, damals entschied dieser sich aber für die Bayern.

Plan B mit Ancelotti

Der Telegraph berichtet nun, dass Mittelsmänner sogar schon Verbindung zu dem 44-Jährigen aufgenommen haben sollen, um bei einer eventuellen Trennung von Mourinho schnell Fakten schaffen zu können.

Als mögliche Alternative zu Guardiola gilt weiterhin Carlo Ancelotti, der die Blues bereits von 2009 bis 2011 coachte, nach seinem Aus bei Real Madrid jedoch noch bis zum nächsten Sommer pausieren möchte.

Da beide Topkandidaten also erst ab Juli verfügbar wären, bräuchte man für den Rest der laufenden Spielzeit eine Übergangslösung.

Hiddink als Übergangslösung?

Bis dahin könnte deshalb der derzeit arbeitslose Guus Hiddink einspringen, der 2009 schon einmal für fünf Monate an der Stamford Bridge unter Vertrag stand - und damals immerhin den FA Cup gewann.

Mourinho, der die Londoner seit 2013 schon zum zweiten Mal trainiert, führte die Mannschaft in der vergangenen Saison zum Meistertitel. Sein Vertrag beim Champions-League-Sieger von 2012 wurde daraufhin erst im Juni bis 2019 verlängert.

Momentan liegt der Titelverteidiger in der Premier League allerdings nur auf Platz 15 - der Rückstand auf die Spitze beträgt bereits elf Punkte.

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