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Auf bizarre Art hatte Jose Mourinho Chelsea vor einer Entlassung gewarnt - auf ähnlich eigenwillige Weise bekundet der Klub dem "Special One" nun die Treue.

Ungewöhnliche Form der Rückendeckung für Jose Mourinho: Die Klubführung des schwach in die Premier League gestarteten englischen Meisters FC Chelsea hat seinem Teammanager Jose Mourinho am Montag auf der Vereinshomepage das Vertrauen ausgesprochen.

Derweil hat der englische Fußballverband (FA) ein Verfahren gegen den Portugiesen wegen neuerlicher Schiedsrichter-Schelte eröffnet.

"Der Verein möchte klarstellen, dass Jose weiterhin unseren vollen Rückhalt genießt. Wie Jose selbst gesagt hat, waren die Ergebnisse nicht gut und die Leistung der Mannschaft muss besser werden. Wir glauben aber, dass wir den richtigen Trainer haben, um wieder in die Spur zu kommen", hieß es in dem Statement.

"Wenn der Klub mich feuern will, dann muss er das tun, ich laufe nicht davon. Feuert mich doch", hatte der Portugiese am Samstag nach dem 1:3 gegen den FC Southampton erklärt: "Allerdings ist dies ein entscheidender Moment in der Geschichte des Vereins: Wenn sie mich entlassen, feuern sie den besten Teammanager, den sie je hatten."

Mourinho kritisierte in seiner Wutrede noch am Spielfeldrand auch die Schiedsrichter, keine Elfmeter für die Blues zu geben: "Sie haben Angst, für Chelsea zu pfeifen. Das ist ganz klar. Der FA sage ich: Wenn sie mich bestrafen wollen, müssen sie das tun. Das ist mir egal."

Wegen der Äußerungen klagte der Verband ihn nun an, bis Donnerstag kann er Stellung beziehen.

Durch die vierte Saisonniederlage rutschten die Blues in der Premier League auf den 16. Tabellenplatz ab, nach acht Spieltagen beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Manchester City bereits zehn Punkte.

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