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Der Coach des FC Liverpool bedauert die langsame Entwicklung seines Teams - und gibt zu, die Regeln bei der Ausleihe von Spielern auf der Insel nicht wirklich zu verstehen.

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat die englische Öffentlichkeit nach seinem eher enttäuschenden Einstand mit drei Unentschieden erneut um Geduld gebeten.

"Es tut mir leid, aber es ist schwierig", sagte Klopp vor dem Duell mit dem AFC Bournemouth im Achtelfinale des Ligapokals am Mittwoch (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

Der frühere Dortmunder Erfolgscoach betonte aber, dass er "absolut kein Problem damit" habe, dass der Start holprig verlaufen sei.

"Ich hatte nicht erwartet, dass es schneller gehen würde. Wenn man nicht mehr Zeit hat, muss man akzeptieren, dass der Weg schwer ist", sagte er.

Die aktuelle - langsame, aber stetige - Entwicklung sei Klopp sogar lieber, als sofort "das erste Spiel zu gewinnen, ohne zu wissen, woran es lag.  Wichtiger ist es, für die Zukunft einen Weg zu finden, Spiele zu gewinnen und auch zu wissen, warum." Nur so könne man sich kontinuierlich entwickeln.

"Haben gute Arbeitsatmosphäre"

Sein Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Profis sei jedoch "wirklich groß. Wir haben eine gute Arbeitsatmosphäre und mir gefällt, was ich tue", führte Klopp aus.

Es gebe "keine Zweifel an den Qualitäten der Spieler. Im Augenblick treffen in wichtigen Situationen nur nicht die richtigen Entscheidungen. Aber so sieht Fußball nun mal aus, wenn man sich nicht in perfekter Form befindet. Jetzt geht es darum, zu lernen und Stück für Stück zu verstehen, warum manche Dinge so passieren, wie sie passieren." 

Alles in allem sei Klopp aber "überrascht, wie groß die Fortschritte sind, die wir gemacht haben. Wir hatten nicht die besten Ergebnisse der Welt, aber es waren auch nicht die einfachsten Gegner."

Jeder auf der Insel könne sicher sein, dass er und sein Stab "alles tun für diesen Klub. Alles!" (zu den Pressestimmen)

Ausleihe wirft Probleme auf

Klopp offenbarte kleinere Verständnisprobleme für die Fußballkultur in seiner neuen Wahlheimat.

"Ich bin nicht lange genug hier, um die Bedeutung der englischen Cup-Wettbewerbe zu verstehen", sagte er, "für mich ist es immer dasselbe: ich will Spiele gewinnen."

Auch die Regeln bei der Ausleihe von Spielern habe er "nicht alle verstanden", gab Klopp zu, "das ist in Deutschland völlig anders".

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