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Jürgen Klopp (l.) hat bereits bei Borussia Dortmund vier Jahre mit Robert Lewandowski zusammengearbeitet
Jürgen Klopp (l.) hat bereits bei Borussia Dortmund vier Jahre mit Robert Lewandowski zusammengearbeitet © Getty Images

Der neue Trainer des FC Liverpool schwärmt bei seiner Vorstellung von der Entwicklung seines Ex-Schützlings Robert Lewandowski - und sofort brodelt die Gerüchteküche.

Kaum hat Jürgen Klopp seinen Vertrag als Chefcoach des FC Liverpool unterschrieben, da tauchen schon Gerüchte über mögliche Neuzugänge auf.

Aktuell spekulieren englische Medien wie der Mirror zum Beispiel darüber, dass der 48-Jährige seinen ehemaligen Schützling Robert Lewandowski demnächst vom FC Bayern an die Anfield Road holen könnte.

Klopp mit hoher Meinung von Lewandowski

Die Faktenlage hinter der Story bleibt aber recht dürftig. Zwar ist bekannt, dass Klopp von Lewandowski weiterhin eine sehr hohe Meinung hat. Und Klopp hatte den Polen bei seiner Vorstellung am Freitag ausdrücklich für seine Leistungsexplosion in den vergangenen Jahren gelobt - mehr aber auch nicht.

"Es ist die größte Genugtuung, wenn du einen Spieler von einem kleinen Club in Polen holst und ihn so spielen siehst, wie er es heute tut", hatte der neue Trainer der Reds gesagt.

Vertrag bis 2019

Lewandowski war 2010 von Lech Posen zu Borussia Dortmund gewechselt und dort unter Klopp zum Weltklassestürmer gereift, ehe er 2014 nach München weiterzog. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2019.

Für Klopp ist es nicht das erste und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal, dass ein Zitat von ihm in der englischen Presse auf sehr eigenwillige Weise interpretiert wird.

Müller: Anziehungskraft ist da

Dass es Angebote für Lewandowski gibt oder geben wird, ist aber keinesfalls unrealistisch. Die Anziehungskraft der schwerreichen Premier-League-Klubs hob am Sonntag auch Thomas Müller, Lewandowskis Teamkollege bei den Bayern, hervor.

"Fußball ist letztendlich unser Beruf, darum muss akzeptiert werden, dass auch das Gehalt eine Rolle spielt. Natürlich üben solche Gehälter ihren Reiz aus, alles andere wäre geheuchelt", sagte der Nationalspieler im Interview mit der Welt am Sonntag.

Manchester United hatte für den Bayern-Star im Sommer nach SPORT1-Informationen 100 Millionen Euro geboten.

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