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Queens Park Rangers Press Conference
Jimmy Floyd Hasselbaink bei seiner Vorstellung als Coach von Queens Park Rangers © Getty Images

Jimmy Floyd Hasselbaink hätte Coach von Port Vale werden können. Doch weil der Verein rassistischen Anfeindungen der Fans entgehen wollte, wurde der Ex-Nationalspieler nicht genommen.

Der englische Drittligist Port Vale FC kapituliert vor den Rassisten unter seinen Fans.

Der Verein aus Stoke-on-Trent bestätigte am Donnerstag, er habe den dunkelhäutigen Trainer-Kandidaten Jimmy Floyd Hasselbaink abgelehnt, um Anfeindungen aus der eigenen Fanszene vorzubeugen. Der ehemalige niederländische Nationalspieler betreut inzwischen den Zweitligisten Queens Park Rangers.

"Ich habe ihn nicht genommen, und zwar wegen der Probleme, die wir mit Rassisten haben. Können Sie sich vorstellen, wie der arme Kerl beschimpft worden wäre, wenn die Ergebnisse nicht gestimmt hätten? Er wäre der Richtige für den Klub gewesen, aber der Klub nicht richtig für ihn", sagte der Vereinsvorsitzende Norman Smurthwaite dem Stoke Sentinel.

Ein Sprecher bestätigte den Vorgang aus dem Jahr 2014 der Nachrichtenagentur AFP. Eine Fansprecherin zeigte sich "schockiert".

Port Vale war 2013 vom nationalen Verband FA wegen rassistischer Gesänge aus dem Fanblock während eines Auswärtsspiel bei Bradford City verwarnt worden.

Zudem war ein dunkelhäutiger Port-Vale-Spieler bereits 2011 von den eigenen Fans beschimpft worden.

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