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Übersteht Jose Mourinho die Krise beim FC Chelsea oder hilft ihm bald auch seine Popularität nicht mehr weiter? © Getty Images

Ein früheres Klubidol sieht den Coach am Scheideweg angekommen. Die Champions League könnte die letzte Chance sein. Doch auch in der Liga wartet ein dicker Brocken.

Man muss kein Kritiker von Jose Mourinho sein, um festzustellen, dass für den Trainer des FC Chelsea die Woche der Wahrheit angebrochen hat. 

Eine Niederlage in der Champions League gegen Mourinhos Ex-Klub FC Porto (die vermutlich gleichbedeutend mit dem Aus wäre), womöglich noch eine weitere Liga-Pleite am kommenden Montag gegen Spitzenreiter Leicester City - und die Stunden des Portugiesen bei den Blues sind wahrscheinlich gezählt...

Starbonus für Mou?

Dass Mourinho überhaupt noch auf der Bank sitzt, hat er ohnehin nur seiner Popularität zu verdanken. Davon ist zumindest Ray Wilkins überzeugt - der Ende der Siebziger Jahre als Spieler zur Chelsea-Legende aufstieg und den Klub schon zweimal als Assistenztrainer gecoacht hat.

Im Interview mit dem Sender BeIN Sports sagte der 59-Jährige jetzt: "Jeder andere wäre schon entlassen worden. Mourinho ist nur noch da für das, was er in der Vergangenheit geleistet hat."

Tatsächlich hat der Startrainer in Klubbesitzer Roman Abramowitsch noch einen gewichtigen Fürsprecher auf seiner Seite - trotz der sportlichen Misere. Chelsea steht in der Liga nur auf Platz 14, zwei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt. 

Mourinhos letzte Chance, da ist Vereinsidol Wilkins sicher, ist die Champions League. "Europa ist Mourinhos großes Ding. Er liebt den Wettbewerb und Abramowitsch gefällt das. Wenn er jedoch gegen Porto verliert, könnte es das gewesen sein", mutmaßte Wilkins bei BeIn Sports.

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