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Jürgen Klopp und Emre Can haben sich gefunden © Getty Images

Emre Can muss trotz guter Leistungen in Liverpool noch viel lernen - das macht Jürgen Klopp mit einem Witz deutlich. Bei einem anderen Spieler zeigt er Selbstkritik.

Philippe Coutinho gehört in Jürgen Klopps ersten Wochen beim FC Liverpool zu den herausragenden Spielern - doch jetzt fehlt der Brasilianer länger als zunächst vermutet.

"Ich mag Optimismus. Aber bei Phil waren wir zu optimistisch", sagte Klopp vor Liverpools Spiel bei Newcastle United am Sonntag (ab 17 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1).

Coutinho sollte eigentlich bereits am vergangenen Wochenende trotz einer leichten Oberschenkelblessur spielen, verpasste diese Partie aber letztlich genauso wie das Spiel am Mittwoch im Ligapokal beim FC Southampton.

"Er hat alles versucht", sagte Klopp weiter. "Er hat beinahe normal trainiert, aber er fühlt sich so nicht wohl. Der Muskel ist eine gefährliche Sache, wenn du immer auf den Beinen bist. Wenn du dich nicht wohlfühlst, musst du aufhören."

Ebenfalls fehlen wird der gelbgesperrte Emre Can. "Emre - wie jedes große Talent - muss noch viel lernen", sagte Klopp über den Nationalspieler. "Er ist 21, aber manchmal sieht er nicht wie 21 aus. Im Spiel sieht er manchmal wie 18 aus, das ist die Wahrheit!", scherzte er.

Und legte nach: "Er spricht die gleiche Sprache wie ich, deswegen kann ich mehr mit ihm sprechen. Das ist ein Problem für ihn."

Klopp "mag es, mit Can zu arbeiten. Jetzt kann er im nächsten Spiel nicht spielen, aber das ist kein Problem."

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