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Bastian Schweinsteiger (l.) bekam Kritik von Paul Scholes zu hören

ManUniteds Weltmeister Schweinsteiger findet sich durch seinen neuen Spitznamen gut beschrieben - fühlt sich aber von Ober-Kritiker Paul Scholes falsch verstanden.

Von Legende Paul Scholes musste sich Bastian Schweinsteiger für seine Spielweise schon mehrere Attacken gefallen lassen, auf dem Platz gab er zuletzt mit seinem ersten Tor für Manchester United die Antwort.

Fans und Medien würdigen die ruhige Art des Weltmeisters und nennen ihn "Mr. Calm" - ein Spitzname, mit dem Schweinsteiger sich gut beschrieben sieht.

"Es gibt manche Situationen, in denen du schnell sein musst", sagte der 31-Jährige Talksport, "aber man muss seinen Teamkollegen auch das Gefühl geben, dass alles unter Kontrolle ist."

"Mag zu viel Hektik nicht"

Scholes hatte zuletzt nach Schweinsteigers Auswechslung beim Remis gegen Eindhoven geätzt, er habe keine nennenswerte Aktion vom Mittelfeldspieler gesehen und schon vorher moniert, der Weltmeister tue zu wenig für die Offensive.

"Ich mag es nicht, wenn zu viel Hektik herrscht. Vielleicht kommt der Spitzname daher", sagte "Mr. Calm" höchstpersönlich und konterte Scholes: "Genau darum geht es: Ich kontrolliere die Situation und das sieht vielleicht langsam oder ruhig aus. Aber so ist es nicht. Mein Gehirn und meine Augen arbeiten die ganze Zeit."

Schweinsteiger verriet außerdem, dass Eric Cantona mitverantwortlich dafür ist, dass er selbst zu ManUnited gewechselt ist. 

"Er hatte diese Aura", schwärmte der Weltmeister vom Franzosen, in dessen Fußstapfen er nun bei United tritt, "er war ein Weltklassespieler, seine Einstellung, er wollte immer gewinnen, war eine echte Persönlichkeit."

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