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Arsenal v Southampton - Premier League
Das Emirates Stadium ist die Heimat des FC Arsenal © Getty Images

Die hohen Ticketkosten bescheren den Gunners riesige Einnahmen, die sogar Barcelona in den Schatten stellen. Als einziger Klub weltweit knackt Arsenal eine magische Grenze.

Dank der hohen Ticketpreise hat den FC Arsenal in der vergangenen Saison an Spieltagen mehr Geld eingenommen als jeder andere Verein der Welt.

Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte hervor, die die Einnahmen der Klubs am Spieltag berechnet.

Demnach nahm Arsenal in der vergangenen Saison 100,4 Millionen Pfund (ca. 130 Millionen Euro) an Spieltagen ein und knackte damit als einziger Klub die 100-Millionen-Pfund-Marke. Auf den Plätzen folgen Real Madrid (98,8 Mio. Pfund) und der FC Barcelona (88,9 Mio. Pfund).

Als bester deutscher Klub mit einer Saison-Spieltagseinnahme von 68,3 Millionen Pfund (88 Mio. Euro) liegt der FC Bayern auf Platz sechs. Spieltagseinnahmen beinhalten neben den Ticketkosten unter anderem Kosten für Essen und Trinken, Parkplätze und den Kauf von Merchandising.

Obwohl das Emirates Stadium des FC Arsenal nur 60.000 Menschen Platz bietet, nehmen die Londoner fast 15 Millionen Pfund mehr ein als Manchester United, dessen Old Trafford 75.000 Plätze hat. Hauptgrund für die riesigen Einnahmen sind neben den erhöhten Preisen für Trikots die Kosten für die Tickets.

Die teuerste Dauerkarte der Gunners kostet über 2.500 Euro, die billigste erhältliche rund 1.300 Euro. Ein Ticket für Spitzenspiele kostet die Mitglieder des FC Arsenal durchschnittlich 123 Euro, Nichtmitglieder zahlen 125 Euro.

Durchschnittlich lässt jeder Besucher pro Saison 2.150 Euro im Emirates Stadium, berichtet die Sun.

Die Ticketpreise haben unter anderem die Fans des FC Bayern dazu animiert, die ersten fünf Minuten beim Champions-League-Duell der beiden Klubs im Oktober zu boykottieren.

Am Wochenende hatten die Liverpool-Fans protestiert, dass der Klub die Ticketkosten für die renovierte Haupttribüne in der kommenden Saison deutlich anheben will. Die Reds liegen mit einem Erlös von 73 Millionen Euro pro Saison auf Platz acht im Deloitte-Ranking.

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