vergrößernverkleinern
Sunderland Football Player In Court On Two Counts Of Child Sexual Assault
Adam Johnson und seine Freundin Stacey Flounders kommen beim Gericht im englischen Bradford an © Getty Images

Die Anschuldigungen gegen Adam Johnson werden konkreter: Die damals 15-Jährige beschreibt in einer Aussage, wie er sie zum Sex gedrängt haben soll.

Im Prozess gegen Adam Johnson hat das Mädchen ausgesagt, das im Alter von 15 Jahren Sex mit dem englischen Nationalspieler gehabt haben soll.

Johnson ist wegen sexueller Handlungen mit einem Kind in zwei Fällen angeklagt.

Medienberichten aus England zufolge sagte sie gegenüber der Polizei aus, Johnson habe sie beim zweiten Treffen der beiden zum Sex gedrängt.

Sie habe zugestimmt, "weil ich nicht wusste, wie er reagieren würde, wenn ich es nicht tun würde".

Und weiter: "So sehr ich erwartet hatte, dass es passiert, war ich auch ein bisschen schockiert darüber. Ich wusste irgendwie, dass ich etwas Falsches getan hatte", sagte sie. "Das heißt nicht, dass ich es nicht wollte oder so. Ich wusste nur, dass es falsch war."

Beide hätten sich in Johnsons Auto geküsst. "Er legte meine Hand auf seine Hose und ich hätte es komisch gefunden, meine Hand wegzuziehen. Ich habe mich irgendwie verpflichtet gefühlt, es zu tun, weil er seine Hose herunterzog", sagte sie.

Als sie gefragt wurde, warum sie Freunden gegenüber gelogen hatte, als es bereits erste Gerüchte gab, brach sie in Tränen aus: "Ich wollte ihn aus Ärger heraushalten. Ich hatte Angst, dass die Leute mir nicht glauben würden."

Nach dem Sex mit Johnson habe sie sich "nicht sehr gut" gefühlt: "Ich weiß nicht. Ich war von mir selbst enttäuscht."

Sie sei "zusammengebrochen", als Schulfreunde im April 2015 erfahren hatten, was passiert war. Ihre Mutter und ein Freund der Familie brachten sie zur Polizei, wo sie noch in Schuluniform zum ersten Mal vernommen wurde.

Johnson plädierte bereits auf schuldig in einem Fall von sexueller Handlung mit einem Kind und einem Fall von Cyber-Grooming.

Der AFC Sunderland löste den Vertrag mit ihm bereits auf.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel