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Die Fußball-Prominenz blickt erwartungsfroh auf das Engagement des Spaniers bei Manchester City. Auf der Insel erhofft man sich neue Impulse. Doch es gibt auch Zweifler.

Dass Pep Guardiola im Sommer neuer Trainer von Manchester City wird, überraschte letztlich niemanden mehr, einzig der Zeitpunkt der Publikmachung am letzten Tag der Winter-Transferperiode sorgte für etwas Verwunderung.

"Die Nachricht hat mich nicht überrascht, das Timing schon etwas", sagte Mark Hughes.

Stokes Coach prophezeit dem Noch-Trainer des FC Bayern, dass er aufgrund der anderen Spielweise in England zwar "etwas Eingewöhnungszeit brauchen wird. Aber das wird kein Problem sein."

"Eine interessante Geschichte"

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sieht die Entscheidung Guardiolas für die Citizens indes als durchaus logischen und zugleich spannenden Schritt: "Bei Manchester City sind nicht nur reiche Scheichs, die Geld für Spieler ausgeben, da steckt auch ein sportlicher Plan dahinter, das global aufzuziehen. Mit Guardiola holen sie sich nun natürlich Kompetenz. Er hat die Möglichkeit, sich dort eine starke Mannschaft aufzubauen. Mit Sicherheit wird das eine interessante Geschichte werden."

Auch Claudio Ranieri sieht der Ankunft des Spaniers auf der Insel mit hohen Erwartungen entgegen: "Vielleicht kann er ja mit seinem Stil taktische Neuerungen in die Liga bringen. Das wird allen hier in England gut tun", so der Italiener, derzeit Coach von Überraschungsteam Leicester City.

Figo dämpft den Hype

Doch es gibt auch Stimmen, die vor zu hohen Erwartungen warnen: "Er hatte in Barcelona und bei Bayern München Erfolg. Trotz der guten Statistiken gibt es im Fußball nie eine Erfolgsgarantie", so Luis Figo, langjähriger Freund des Spaniers und ehemals Teamkollege beim FC Barcelona.

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