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Jürgen Klopp muss bei Liverpool immer wieder frustrierende Rückschläge hinnehmen © Getty Images

Kein Team ist nach einer Führung so erfolglos wie Klopps Liverpool. Wenn ein Vorsprung häufiger auch einen Dreier bedeuten würde, wäre die Königsklasse wohl gesichert.

Auf die perfekte erste Hälfte folgte wieder einmal der bittere Einbruch: Der FC Liverpool hat am Sonntag erneut einen schon sicher geglaubten Sieg aus den Händen gegeben.

Die Reds verlieren, sehr zum Leidwesen ihres Trainers Jürgen Klopp, mit alarmierender Regelmäßigkeit den Faden, sobald sie in Führung gegangen sind. Selbst der komfortable Zwei-Tore-Vorsprung im Premier-League-Spiel gegen den FC Southampton resultierte nicht in dem ersehnten Dreier - Liverpool ging als Verlierer vom Platz (2:3).

Klopp bezeichnete die ersten 45 Minuten hinterher als sehr gut, die Leistung im zweiten Durchgang dürfte ihn weniger euphorisch gestimmt haben.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Kein englischer Klub gab in der laufenden Saison mehr Punkte nach einer Führung ab, als der einstige Topklub aus Liverpool.

Und das wirkt sich selbstredend auch auf die Tabelle aus. Hätte das Team von der Anfield Road in der Liga jeden einmal herausgespielten Vorsprung auch über die Runden gebracht würde das Punktekonto satte 15 Zähler mehr aufweisen. In der Tabelle wäre Platz drei, und damit ein Champions-League-Rang, die Konsequenz.

Die Realität sieht bekanntermaßen anders aus. Klopps Truppe muss als Neunter um die Qualifikation für die UEFA Europa League, in der Borussia Dortmund als Viertelfinalgegner wartet (Hin- und Rückspiel am 7. und 14. April LIVE im TV auf SPORT1), bangen. 

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