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Manchester United hat angeblich einen Vorvertrag mit Jose Mourinho abgeschlossen, der das Team im Sommer übernehmen oder kräftig entschädigt werden soll.

Jose Mourinho und Manchester United sind sich anscheinend schon über eine Zusammenarbeit ab Sommer einig, der Verein hat sich aber ein Hintertürchen offengehalten.

Nach Informationen von El Pais haben die Engländer mit dem Starcoach bereits einen Vorvertrag abgeschlossen, der stattliche Entschädigungszahlungen für den Fall beinhaltet, dass man sich doch noch gegen dessen Verpflichtung entscheiden sollte.

Demnach wird eine erste Zahlung von fünf Millionen Pfund (umgerechnet rund 6,5 Millionen Euro) fällig, wenn der Klub den endgültigen Vertrag mit dem 53-Jährigen nicht vor dem 1. Mai abschließt.

Fast 20 Millionen Euro für Nichts?

Zum 1. Juni würde es noch einmal deutlich teurer, dann müssten nämlich weitere zehn Millionen Pfund (umgerechnet rund 13 Millionen Euro) an Mourinho fließen.

Die Red Devils haben sich auf diesen Deal angeblich deshalb eingelassen, weil intern einige Verantwortungsträger nach wie vor nicht davon überzeugt sein sollen, dass "The Special One" der passende Mann für die Nachfolge des seit Monaten in der Kritik stehenden Louis van Gaal wäre.

Die spanische Tageszeitung verweist in ihrem Bericht auf eine Quelle aus dem Umfeld von Gestifute, der Firma von Mourinhos Berater Jorge Mendes.

Bedenken gegen "The Special One"

Autor des Artikels ist Diego Torres, der ein vielbeachtetes Buch ("The Special One - The secret world of Jose Mourinho") über die Zeit des Portugiesen bei Real Madrid veröffentlicht.

Torres schreibt, dass Manchesters Legenden Alex Ferguson und Bobby Charlton große Vorbehalte gegenüber dem extrovertierten Trainer hätten, Uniteds Klubchef Ed Woodward diesen aber unbedingt verpflichten wolle.

Mourinho war im Dezember beim FC Chelsea gefeuert worden, hatte seitdem immer wieder mit dem Trainerjob in Old Trafford geliebäugelt und soll deshalb auch eine Offerte der Königlichen abgelehnt haben.

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