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West Ham United v Norwich City - Premier League
Der Upton Park ist nur noch bis Saisonende die Heimat von West Ham United © Getty Images

Der Umzug ins Olympiastadion zur kommenden Saison könnte West Ham auf die Stufe der Topklubs hieven. Die Hammers dürften in den nächsten Jahren in Geld schwimmen.

FC Chelsea, Manchester United, Liverpool oder Manchester City - die Topklubs in England machen (normalerweise) die Meisterschaft unter sich aus.

In der Zukunft könnte sich auch West Ham United in diesen Kreis spielen. Die Hammers spielen eine starke Saison und sind derzeit Fünfter der Premier League - für den Klub soll das aber noch längst nicht das Höchste der Gefühle sein.

Grund für die Zuversicht ist der Umzug vom Upton Park ins Olympiastadion zur kommenden Saison. Bis 2021 will der Londoner Klub mindestens eine Milliarde Pfund (etwa 1,3 Milliarden Euro) einnehmen, berichtet der englische Express.

Mit 200 Millionen Pfund (250 Millionen Euro) pro Jahr plant West Ham demnach:

100 Millionen garantiert der TV-Deal jedem englischen Erstligisten pro Jahr, dazu kommen 54 Millionen Pfund Zuschauereinnahmen. Zudem erhalten die Hammers 20 Millionen Pfund, damit 700 Appartements auf dem Grund des alten Stadions gebaut werden dürfen. Weltweite Marketingpläne und Werbung sollen West Ham über die 200-Millionen-Marke hieven, dabei sind Spielerverkäufe noch gar nicht mit einberechnet.

Auch Einnahmen durch die Teilnahme an Champions oder Europa League fehlen noch im Budget, dazu gibt es Mehr-Einnahmen für das Erreichen bestimmter Platzierungen.

Die jährlich 15 Millionen Pfund Miete für die Nutzung des Olympiastadions nehmen sich dabei wie Peanuts aus. Der Vertrag mit der festgelegten Miete läuft satte 99 Jahre. Die Kapazität des Olympiastadion wurde wegen des Ticket-Runs erst kürzlich von 54.000 auf 60.000 erhöht.

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