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Cesc Fabregas gibt sich und den Kollegen die Schuld an der Entlassung von Jose Mourinho - und wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe das Aus des Trainers bei Chelsea forciert.

Cesc Fabregas bereut nach eigener Aussage noch immer, dass Jose Mourinho Mitte Dezember seinen Hut beim FC Chelsea nehmen musste - und gibt sich und seinen Teamkollegen die Schuld für die Entlassung des Startrainers.

"Das größte Problem war, dass er uns zu sehr vertraut hat", sagte Fabregas bei Sky Sports: "Er hat uns mehr Urlaub gegeben, weil wir Meister geworden waren und wir haben ihn im Stich gelassen. Das war der Hauptgrund, warum er gehen musste - und sowohl ich als auch das Team fühlen uns deshalb schlecht."

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Auch nach seiner Entlassung genießt Jose Mourinho bei den Chelsea-Fans weiter Heldenstatus © Getty Images

Fabregas selbst war im Dezember als einer der Hauptschuldigen für Mourinhos Entlassung ausgemacht worden und hatte sich dadurch auch den Unmut der Fans zugezogen, die ihn teilweise als "Ratte" bezeichneten und in den folgenden Spielen ausbuhten.

Angeblich sollte Fabregas gesagt haben, er würde "eher verlieren, als für Mourinho zu gewinnen".

Dem widerspricht der 28-jährige Spanier bis heute vehement. "Ich habe großen Respekt für Mourinho, wir sind immer noch in Kontakt", betonte der Welt- und Europameister.

Chelsea steht nach einer enttäuschenden Spielzeit in der Premier League fünf Spieltage vor dem Saisonende ohne Aussicht auf einen Europapokal-Platz nur auf Platz zehn. Auch unter Interimstrainer Guus Hiddink gab es zuletzt aus fünf Liga-Spielen lediglich einen Sieg.

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