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Crystal Palace setzt sich im zweiten Halbfinale gegen Watford durch und kämpft nun gegen Manchester United um den FA Cup. Das Duell hat eine brisante Vorgeschichte.

Dem englischen Rekordmeister Manchester United winkt der erste Triumph im FA Cup seit 2004.

Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Teammanager Louis van Gaal ohne den Dauerverletzten DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger gegen den FC Everton im Londoner Wembley-Stadion mit 2:1 (1:0) durch.  

Gegner am 21. Mai in Wembley ist Crystal Palace, das sich durch ein 2:1 (1:0) gegen den FC Watford seine erst zweite Endspiel-Teilnahme seit 1990 sicherte. Damals unterlagen die Eagles ebenfalls gegen Manchester United nach einem 3:3 mit 0:1 im Wiederholungspiel. ManUnited zog durch die 19. Endspielteilnahme mit Rekordteam FC Arsenal gleich.

Der Franzose Anthony Martial (90.+3) erzielte das erlösende Siegtor. Elfmal gewann ManUnited bislang den ältesten Vereinswettbewerb der Welt (seit 1872). Der Belgier Marouane Fellaini (35.) erzielte auf Vorarbeit von Martial das Führungstor für United. Torwart David de Gea parierte zudem in der 58. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter, den Romelu Lukaku schoss. Ein Eigentor von Chris Smalling (76.) führte in dem hochklassigen Duell zum 1:1.

Der ehemalige niederländische Bondscoach van Gaal reagierte schmallippig, als er nach dem Spiel auf seine persönliche Zukunft bei ManUnited angesprochen wurde.

Vor allem José Mourinho wird immer wieder als sein Nachfolger in Old Trafford gehandelt. "Ich schaue nicht in die Zukunft, wir leben in der Gegenwart. Ich diskutiere das mit dem Vorstand, aber nicht mit ihnen", sagte der ehemalige Bayern-München-Coach den Reportern.

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