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Manuel Pellegrini (r.) und Pep Guardiola
Manuel Pellegrini (r.) räumt bei Manchester City seinen Trainerposten für Pep Guardiola © Getty Images © Getty Images

Der scheidende Trainer von Manchester City kommt bei der Bekanntgabe des Wechsels von Pep Guardiola zu den Citizens seinem Klub zuvor. Jetzt bereut er sein Vorpreschen.

Manuel Pellegrini kam bei der Verkündung des Wechsels von Pep Guardiola zu Manchester City seinem Klub zuvor. Doch im Nachhinein bereut der scheidende Trainer der Citizens sein Vorpreschen.

"Ja, es war meine Entscheidung", sagte der Chilene im Interview mit dem Guardian. Ob er es noch mal so machen würde, daran habe er aber "einige Zweifel". "Ich bin in allem, was ich tue sehr selbstkritisch", ergänzte Pellegrini.

"Nachdem Guardiola sagte, er wird nach England kommen, war es meine Entscheidung, weil alle Medien hier nur über Guardiola berichteten - Guardiola zu Arsenal, Guardiola zu Manchester United. Das war nicht fair allen Trainern gegenüber, wenn jeder weiß, dass er kommt", sagte der 62-Jährige.

Bekanntmachung negativ für Leistung

Außerdem bekräftigte er, dass sich die frühzeitige Bekanntmachung der Verpflichtung des Bayern-Trainers seiner Meinung nach negativ auf die Leistung der Spieler ausgewirkt hat.

"Ich möchte es nicht als Entschuldigung nehmen. Aber es war danach schwierig. Nicht für mich, für die Spieler. Etwas ist in diesem Moment zerbrochen", sagte Pellegrini.

Bei der Verkündung von Guardiolas Wechsel vom FC Bayern nach Manchester (Vertrag bis 2019) Anfang Februar belegte City den zweiten Platz. Nach nur sechs Siegen aus den letzten 15 Spielen in der Premier League wurde der Ex-Meister am Saisonende Vierter und muss nun in die Qualifikation für die Champions League.

Seine persönliche Zukunft ließ Pellegrini offen. "Wenn sich keine wirklich interessante Option ergibt, werde ich aufhören", sagte der Coach. "Das kann sofort, bis Dezember, für ein Jahr oder für immer sein."

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