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FA-Boss Greg Dyke sieht den Brexit auch als Chance für Englands Fußball © Getty Images

Verbandschef Dyke glaubt an einen großen Einfluss des Brexits auf die Premier League. Dyke fürchtet zwar eine "Schande", sieht aber auch eine große Chance.

Der Brexit wird laut Greg Dyke, Chef des englischen Verbandes FA, einen "ziemlich großen Einfluss" auf den Fußball haben. Es wäre "eine Schande", wenn als Folge des EU-Austritts von Großbritannien weniger europäische Stars auf die Insel kämen, sagte er, "aber ich glaube nicht, dass das passieren wird".

Die Auswirkungen dürften frühestens in zwei Jahren zu spüren sein, meinte Dyke. Ob die Anzahl der Spielertransfers vom Kontinent dann zurückgehe, hänge von möglichen neuen Regeln ab.

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Er selbst habe es stets als Problem betrachtet, dass in der Premier League immer weniger englische Spieler beschäftigt würden (aktuell etwa 30 Prozent), sagte Dyke. Sollte der Brexit hier zu einer Steigerung führen, "wäre das willkommen".

Gordon Taylor, Vorstand der Profispieler-Vereinigung PFA, hofft auf genau diesen Effekt. "Die jungen Spieler haben nicht immer eine Chance", sagte er.

Von 600 Jugendspielern kämen höchstens 100 in einer der Profiligen an. Das könnte sich ändern, wenn Transfers von europäischen Profis erschwert würden, sobald diese unter die jetzt schon für Nicht-EU-Ausländer geltenden Arbeitsrechtsbestimmungen fielen.

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