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Sam Allardyce ist neuer Trainer der englischen Nationalmannschaft
Sam Allardyce ist neuer Trainer der englischen Nationalmannschaft © Getty Images

Der neue englische Nationaltrainer Sam Allardyce fühlt sich gerüstet für seine Aufgabe. Er sieht die "Three Lions" nach dem EM-Aus nicht am Tiefpunkt.

Der neue englische Nationaltrainer Sam Allardyce sieht sich bestens für die große Aufgabe bei den seit dem WM-Triumph von 1966 notorisch erfolglosen Three Lions gerüstet.

"All die Jahre haben mich hart gemacht", sagte der 61-Jährige bei seiner Vorstellung am Montag: "Ich bin zäh genug, um die Sache anzugehen. Also: Auf geht's, Jungs, legt los!"

Allaryce: "Bin stolz"

Das Mutterland des Fußballs erreichte seit dem Heim-Coup vor 50 Jahren nur noch bei den Europameisterschaften 1968 und zu Hause 1996 sowie bei der WM 1990 das Halbfinale.

Nach dem peinlichen Achtelfinal-Aus bei der EM in Frankreich gegen Island (1:2) nahm Teammanager Roy Hodgson seinen Hut.

Allardyce, der im Laufe seiner Trainerkarriere nie einen großen Titel gewann, stach bei der Nachfolge-Suche unter anderem den früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann aus.

Er sprach von der "größten Herausforderung" seiner Laufbahn. "Ich bin stolz darauf, der neue Manager zu sein", sagte er, "ich bin hier, weil ich glaube, dass ich die Mannschaft besser machen kann."

EM als "bittere Erfahrung"

Er habe in den vergangenen Tagen die Unterstützung "der gesamten Nation" gespürt. Allardyce sieht die Three Lions "nicht am Tiefpunkt".

Der überaus junge Kader habe "außergewöhnlich gute Qualität".

Außerdem werde die Spieler um Kapitän Wayne Rooney, den er noch nicht in seinem Amt bestätigen wollte, aus der "bitteren Erfahrung" der EURO lernen. Und: Es sei seine Stärke, "die Dinge schnell zum Besseren zu verändern".

Debüt in Wembley

Verbandschef Martin Glenn betonte, dass Allardyce alle drei Suchkriterien erfüllt habe.

Er verfüge über einen starken Charakter ebenso wie über großes taktisches Verständnis und Inspirationskraft.

Allardyce, der sich von der Premier League die Einführung einer Winterpause wünschte, debütiert am 1. September im Wembley-Stadion gegen Kroatien.

Drei Tage später startet England in der Slowakei in die WM-Qualifikation.

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