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Jose Mourinho lässt Bastian Schweinsteigers Schicksal kalt. Er stellt klar, dass eine Entscheidung getroffen wurde - und lästert über den FC Bayern und Rummenigge.

Bastian Schweinsteiger hat sich dazu entschieden, Manchester United nicht für einen anderen Klub in Europa zu verlassen. Seinen Trainer Jose Mourinho, der ihn ausgebootet hat, lässt das ziemlich kalt.

"Es ist sein Leben und seine Karriere, er hat einen Vertrag und das Recht, zu bleiben", sagte der Portugiese auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel bei Hull City am Sonntag. Er schob aber gleichzeitig hinterher, dass die Tür für den Weltmeister quasi zu sei: "Es wird sehr schwer für ihn zu spielen. Wir haben eine Entscheidung getroffen. Wir haben fünf Spieler für zwei Positionen."

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"Bastian spricht wenig"

Mourinho meinte damit Paul Pogba, Ander Herrera, Morgan Schneiderlin, Marouane Fellaini und Michael Carrick, die den Vorzug vor Schweinsteiger erhalten haben.

Schweinsteiger hatte verlauten lassen, dass United sein "letzter Klub in Europa sei. Ich respektiere andere Klubs, aber Manchester United war der einzige Klub, für den ich Bayern München verlassen konnte. Ich werde bereit sein, wenn mich das Team braucht", schrieb er auf Twitter

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Mourinho verteidigte zudem seinen Entschluss. "Jeder trifft solche Entscheidungen, manche Spieler reagieren in unterschiedlicher Weise", so Mourinho, der kaum mit Schweinsteiger redet: "Bastian spricht wenig, aber es gibt keine Probleme."

Spitze gegen Rummenigge

Der Starcoach konnte sich auch einen Seitenhieb auf den FC Bayern München nicht verkneifen. Karl-Heinz Rummenigge hatte Mourinhos Methode kritisiert und erklärt, dass es sowas bei den Bayern nicht geben würde.

"Ich dachte, nachdem ich die Aussagen einiger Bayern gelesen habe, dass sie hierher rennen würden, um ihn zurückzuholen. Ich bin überrascht, dass Rummenigge heute nicht hier ist", sagte Mourinho.

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