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Eine späte Erlösung für Pep Guardiola: Manchester City bezwingt Sunderland kurz vor Abpfiff © Getty Images

Pep Guardiola gewinnt sein Premier-League-Debüt als Trainer von Manchester City mit Ach und Krach. Underdog Sunderland schlägt sich wacker, verliert aber durch ein spätes Eigentor.

Titel-Mitfavorit Manchester City mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola an der Seitenlinie hat zum Saisonauftakt der englischen Premier League mit viel Glück seine Pflichtaufgabe gelöst.

Der viermalige englische Meister kam ohne die noch nicht fitten deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sane zu einem schmeichelhaften 2:1 (1:0) gegen den AFC Sunderland und setzte sich damit zunächst gemeinsam mit Hull City an die Tabellenspitze.

Der Aufsteiger hatte sich zuvor ebenfalls 2:1 (1:0) gegen Titelverteidiger Leicester City durchgesetzt.

Spätes Eigentor rettet City

Bei der Generalprobe für das Playoff-Hinspiel in der Qualifikation zur Champions League am kommenden Dienstag bei Steaua Bukarest bewahrte ein Eigentor von Sunderland-Verteidiger Paddy McNair (87.) die Skyblues vor einem Fehlstart.

"Das erste Spiel ist immer schwierig. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung", sagte Guardiola nach seinem ersten Premier-League-Spiel: "In der zweiten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt. Vielleicht sollten wir schneller angreifen. Wir müssen noch lernen."

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Der argentinische Torjäger Sergio Agüero hatte die Hausherren bereits in der vierten Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht, nachdem Raheem Sterling von Patrick van Aanholt zu Fall gebracht worden war.

Im weiteren Spielverlauf hatten die Gastgeber zwar zumeist Oberwasser, die Gäste waren bei ihren wenigen Kontern aber stets gefährlich und kamen durch Jermain Defoe in der 71. Minute zum nicht unverdienten Ausgleich.

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Guardiola verzichtet auf Hart und Toure

Machtlos war in dieser Situation Manchester-Keeper Willy Caballero, dem Guardiola den Vorzug vor dem bisherigen Stammkeeper und englischen Nationaltorhüter Joe Hart gegeben hatte.

Willy Cabellero (l.) hat im Torwart-Duell mit Joe Hart (r.) momentan die Nase vorn © Getty Images

"Ich trainierte während der Vorbereitung sehr gut, war aber trotzdem überrascht, spielen zu dürfen", gab Caballero nach dem Abpfiff zu: "Ich versuchte es einfach zu genießen."

Guardiola begründete seine Entscheidung mit der guten Preseason von Caballero. "Er hat mich mit seinem Spielaufbau und seiner Persönlichkeit überzeugt, deswegen habe ich ihn ausgewählt", sagte Guardiola.

Mit seiner Entscheidung nährte Guardiola die Spekulationen um eine Verpflichtung von Marc-Andre ter Stegen.

Der zurzeit verletzte deutsche Nationaltorwart hat beim FC Barcelona eine Stammplatzgarantie gefordert und mit einem Wechsel zu den Citizens kokettiert.

Guardiola verzichtete neben Hart auch auf Yaya Toure. Der Mittelfeld-Routinier von der Elfenbeinküste stand nicht einmal im Aufgebot des spanischen Coaches.

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