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Shkodran Mustafi wird ein Gunner © Getty Images

Shkodran Mustafi ist fast ein Gunner. Arsenals Trainer Arsene Wenger bestätigt den Wechsel des Nationalspielers und eines Spaniers, nur der "Papierkram" fehle noch.

Der FC Arsenal setzt weiter auf deutsche Spieler und hat den Transfer von Weltmeister Shkodran Mustafi vom FC Valencia am Samstag offensichtlich unter Dach und Fach gebracht.

Teammanager Arsene Wenger bestätigte den Wechsel von Mustafi und von Lucas Perez (Deportivo La Coruna).

Der 24 Jahre alte Innenverteidiger Mustafi wechselt für umgerechnet rund 41 Millionen Euro zu den Gunners und wird offenbar einen Fünfjahresvertrag erhalten.

Nur der "Papierkram" fehlt noch

"Wir haben zwei Spieler gekauft - Mustafi und Perez. Wir werden sie in die Mannschaft integrieren. Es war ein hartes Stück Arbeit, es gibt keine Pläne für weitere Transfers", sagte Wenger. Der Klub hat die Transfers allerdings noch nicht offiziell verkündet, laut Wenger sei noch "Papierkram" zu erledigen. 

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Mustafi, U17-Europameister von 2009, ist als Ersatz für WM-Champion Per Mertesacker vorgesehen, der verletzungsbedingt noch monatelang ausfällt. Der EM-Teilnehmer ist damit Teamkollege von Mesut Özil, einem weiteren Weltmeister in Reihen der Mannschaft von Wenger.

Nur wenige Abwehrspieler waren je teurer

Zuvor hatte Arsenal bereits den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach für 45 Millionen Euro verpflichtet. Mustafi ist mit seiner Ablösesumme einer der teuersten Abwehrspieler der Geschichte.

Als Jugendlicher spielte Mustafi bereits auf der Insel und stand beim FC Everton aus Liverpool unter Vertrag.

Dort konnte sich der Abwehrspezialist allerdings nicht durchsetzen und wechselte 2012 zu Sampdoria Genua.

DFB-Spieler zieht es auf die Insel

Von dort führte ihn der Weg zwei Jahre später zum FC Valencia nach Spanien, wo er von Anfang an Stammspieler war.

In Mustafi wechselte im Sommer damit bereits der dritte deutsche Nationalspieler auf die Insel. Zuvor hatte sich Manchester City, neuer Klub von Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola, mit Leroy Sane (Schalke 04/50 Millionen Euro Ablöse) und Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund/27 Mio) verstärkt.

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