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Manchester Uniteds Trainer Jose Mourinho. © Getty Images

Ein Vertreter der internationalen Profispielervertretung FifPro hat wegen Bastian Schweinsteigers Verbannung aus dem Profikader und der Räumung seines Spinds harte Strafen gegen Manchester Uniteds Trainer Jose Mourinho gefordert und Schweinsteiger geraten, den Trainer zu verklagen.

"Das ist Mobbing", sagte der slowenische FifPro-Vertreter Dejan Stefanovic der BBC, "in Slowenien hätten wir Mourinho wegen eines solchen Verhaltens verklagt und die Höchststrafe gefordert - drei Jahre Gefängnis", sagte er.

Schweinsteiger soll Beschwerde einreichen

Und weiter sagte Stefanovic, im Hauptberuf Anwalt: "Mourinho gibt ein schlechtes Beispiel ab. Ich würde ihn vor einem ordentlichen Gericht verklagen. Schweinsteiger sollte sich an die Professional Footballer's Assoociation (die englische Spielervertretung, die Red.) wenden und eine offizielle Beschwerde einreichen und versuchen, eine Strafe gegen Mourinho zu erwirken."

United äußert sich nicht

Jeder Spieler der ersten Mannschaft habe das Recht, mit den Spielern und Trainern der ersten Mannschaft zu trainieren, so Stefanovic.

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Auf Nachfrage der BBC wollte sich Manchester United nicht zu Stefanovic' Äußerungen äußern.

Schweinsteiger war in der vergangenen Sommerpause nach 17 Jahren beim FC Bayern München zu Manchester United gewechselt. Der neue Trainer Jose Mourinho erklärte nun, dass er nicht mit dem Weltmeister plane und schob ihn in die Reserve ab.

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