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Mamadou Sakho und Jürgen Klopp
Mamadou Sakho (l.) sorgt erneut für Ärger bei Jürgen Klopp © Getty Images

Vor dem Spiel gegen Hull lässt Mamadou Sakho seinem Frust bei Snapchat freien Lauf und spricht von Lügen, die er nicht akzeptiere. Jürgen Klopp ist nicht erfreut.

Beim FC Liverpool ist die Stimmung nach dem 5:1-Sieg über Hull City grundsätzlich sehr gut. Nur Mamadou Sakho sorgt mal wieder für Misstöne. Der Verteidiger, der in der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, aber bei Jürgen Klopp aktuell dennoch keine Chance hat, sorgte mit einem Post bei Snapchat vor der Partie für Aufsehen.

"Ich akzeptiere meine Situation, aber ich kann die Lüge nicht akzeptieren. Die Fans verdienen die Wahrheit", schrieb Sakho und meinte damit wohl Klopp. Denn der Trainer und der Verteidiger sind offenbar unterschiedlicher Meinung über Sakhos Zustand.

Während der Franzose sich bereit fühlt, sprach Klopp davon, dass Sakho "noch weit entfernt" von der Matchfitness sei. Sakho erklärte in seinem Posts, dass er "seit drei Wochen fit genug" sei und schrieb, dass sie nicht "wollen, dass ich spiele, auch nicht mit der zweiten Mannschaft. Warum, weiß ich auch nicht."

Klopp wollte sich am Spieltag nicht den Fokus auf den Vorfall legen, erklärte aber, dass Sakhos Aktion "nicht positiv" sei. Klar ist: Seine Einsatzchancen unter Klopp hat Sakho nicht gesteigert.

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Und weiter: "Es geht nicht darum, wie der Spieler sich fühlt, sondern was ich denke. Das braucht Zeit. Er hat lange Zeit nicht gespielt."

In der vergangenen Saison war der Verteidiger wegen eines positiven Dopingbefunds negativ aufgefallen. Während der Sommerpause schickte Klopp Sakho wegen Undiszipliniertheiten vorzeitig von der USA-Reise heim. Trotz Angeboten anderer Vereine lehnte Sakho einen Wechsel im Sommer allerdings ab.

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