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Seamus Coleman wettert gegen den Luxus-Wahn vieler Fußballer-Kollegen © Getty Images

Kulturbeutel von Star-Designern und Instagram-Selfies: Der irische Nationalspieler Seamus Coleman kann damit nichts anfangen - und predigt andere Werte.

Braucht jeder Profi-Fußballer einen Designer-Kulturbeutel?

Nein, findet der irische Nationalspieler Seamus Coleman - und holt in diesem Sinne zu einem Rundumschlag gegen die moderne Fußballerkultur aus.

Umkleidekabinen voll mit Louis-Vuitton-Täschchen seien für ihn genau das, "was im Fußball schief läuft", sagt der Außenverteidiger des FC Everton der Daily Mail.

Aber genau dieses Problem nähre sich auch selbst, glaubt der Torschütze beim irischen 1:0-Sieg gegen Georgien am Donnerstag.

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Luxus? Instagram? Es geht um anderes

"Wenn ich einen Fußball mit so einem Vuitton-Kulturbeutel sehe, frage ich mich, was das mit den anderen anrichtet", führt der 27-Jährige aus: "Wenn du der einzige junge Typ ohne in einer Umkleide bist, dann fühlst du einen Druck, die auch einen zu holen. Auch wenn du gar keinen willst oder überhaupt magst."

Um solche Dinge sollte es im Fußball aber nicht gehen: "Dein Job ist es gut zu trainieren und am Samstag gut zu spielen, jede Woche." Vielen aber gehe es unnötigerweise darum "auf ihren Instagram-Bildern gut auszusehen".

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