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Eine medizinische Fehleinschätzung der Spurs-Ärzte hatte weitreichende Folgen © Getty Images

Ein Ex-Spieler der Tottenham Hotspur gewinnt einen langwierigen Rechtsstreit. Der Stürmer hatte wegen einer medizinischen Fehleinschätzung schwere Hirnschäden erlitten.

Ein ehemaliger Spieler der Tottenham Hotspur hat nach einem langjährigen Rechtsstreit ein millionenschweres Schmerzensgeld zugesprochen bekommen.

Nach rund zehnjähriger juristischer Auseinandersetzung sprach das Gericht dem ehemaligen Stürmer Radwan Hamed ein Schmerzensgeld von umgerechnet rund acht Millionen Euro zu.

Hamed war im August 2006 bei seinem Profidebüt für die Spurs auf dem Platz kollabiert und hatte dabei schwere Hirnverletzungen erlitten.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die medizinische Abteilung der Londoner ihre Sorgfaltspflicht verletzt hatte, da sie den damals 17-Jährigen als spielfähig einstufte, obwohl bei einer vorangegangenen Untersuchung Herzprobleme bei Hamed diagnostiziert wurden.

Auf den englischen Erstligisten selbst kommen allerdings keine finanziellen Forderungen zu.

70 Prozent der Summe müssen die seinerzeit - aber inzwischen nicht mehr für den Klub tätigen Ärzte aufbringen, die restlichen 30 Prozent muss der Kardiologe Dr. Peter Mills entrichten.

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