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Sergio Agüero befindet sich seit dieser Saison unter den Fittichen von Pep Guardiola (l.) © Getty Images

Zur Verwirrung der Stars von Manchester City deaktiviert Pep Guardiola die WLAN-Verbindung auf dem Trainingsgelände. Sergio Agüero berichtet von der skurrilen Maßnahme.

Seit der Ankunft von Pep Guardiola weht bei Manchester City ein anderer Wind.

Anders als sein Vorgänger Manuel Pellegrini nimmt Guardiola die Stars des englischen Spitzenvereins an die kurze Leine. Die bislang skurrilste Maßnahme des ehemaligen Bayern-Trainers: Er deaktivierte die WLAN-Verbindung auf dem Trainingsgelände der Citizens. 

"Wir sind von der Außenwelt abgeschnitten", klagte Verteidiger Pablo Zabaleta zuletzt schon über die Anordnung des Spaniers. Und auch Top-Torjäger Sergio Agüero reagierte mehr als erstaunt, als er in der Umkleidekabine plötzlich nichts mehr mit seinem Smartphone anfangen konnte.

"Willst du mich verarschen?"

"Ich dachte zunächst, es sei ein technischer Defekt. Als ich nachfragte und Pep dann meinte, er habe das WLAN abgeschaltet, sagte ich: "Willst du mich verarschen? Wir mussten lachen. Keine Ahnung, wen er beim Spielen mit dem Handy am Waschbecken oder auf der Massageliege erwischt hatte", sagte Agüero dem TV-Sender ESPN.

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Da auch die mobile Verbindung in den Katakomben des City-Geländes versagt, bleibt Agüero und Co. nichts anderes übrig, als ohne ihr Smartphone zu kommunizieren. Groll hegen sie deshalb aber keineswegs.  

"Pep spricht manchmal Deutsch"

"Die WLAN-Verbindung war immer die einzige in der Kabine und im Massageraum. Weiter oben haben wir ein bisschen Empfang, das geht schon", erklärte der 28-Jährige und beschwichtigte, dass Guardiola "ein hervorragender Trainer" und "Winner-Typ" sei.

Neben seinen Trainingsmethoden überzeugt der Erfolgscoach in Manchester auch durch seine Sprachkünste.

"Pep spricht hier überwiegend Englisch und das sehr gut. Nur bei manchen, neuen Spielern, wie Nolito, macht er eine Ausnahme und redet Spanisch. Manchmal spricht er auch Deutsch", berichtete Agüero.

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