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FC St. Pauli v SC Paderborn 07 - 2. Bundesliga
In Deutschland machen vor allem die Fans des FC St. Pauli häufig auf Homosexualität im Fußball aufmerksam © Getty Images

Eine Umfrage in England möchte herausfinden, wie Fans zu offen homosexuell lebenden Spielern in ihrem Verein stehen würden. Die Ergebnisse sind eindeutig.

Die große Mehrheit der englischen Fußballfans hätte keine Probleme mit offen homosexuell lebenden Spielern in ihrem Verein, fast ein Zehntel der Anhänger würde allerdings sofort die Unterstützung für ihren Klub einstellen. 

Dies geht aus einer Umfrage des BBC-Radiosenders "Five Live" unter 4000 Fans hervor.

Demnach ist für acht Prozent der befragten Anhänger ein bekennender Schwuler in ihrer Mannschaft ein absolutes "No-Go", in diesem Falle würden sie kein einziges Spiel mehr besuchen. Im Gegenzug äußerten 82 Prozent der Befragten aus England, Schottland und Wales, dass ein homosexueller Spieler nichts am Verhältnis zu ihrer Mannschaft ändern würde.

61 Prozent waren sogar der Meinung, dass sich schwule Spieler outen sollten, um anderen ein Vorbild zu sein. 71 Prozent forderten von den Vereinen ein größeres Engagement gegen Homophobie.

Zuletzt hatte Greg Clarke, der Vorsitzende des englischen Fußball-Verbandes FA, geäußert, dass es ihn erstaunen würde, wenn es in der Premier League keinen schwulen Spieler geben würde. Es sei eine Schande, dass sich noch keiner öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt habe.

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