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Arsene Wenger (r.) ist begeistert von Mesut Özil
Arsene Wenger (r.) ist begeistert von Mesut Özil © Getty Images

Arsenals Trainer versucht mit allen Mitteln, seinen Mittelfeldstar zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Der Franzose stellt Özil auf eine Stufe mit einer Gunners-Ikone.

Um Mesut Özil eine Vertragsverlängerung schmackhaft zu machen, winkt der FC Arsenal nicht nur mit einem Bündel voller Geldscheine - sondern schmiert ihm auch jede Menge Honig um den Bart.

Trainer Arsene Wenger sagte nun über den deutschen Nationalspieler, er könne bei den Gunners einen ähnlichen Legendenstatus erreichen wie einst Dennis Bergkamp.

Noch zehn Jahre mit Özil?

"Bergkamp hat sich für eine lange Zeit verpflichtet, hat gespielt, bis er 38 war", so Wenger. "Ich wünsche mir, dass wir noch zehn weitere Jahre mit Özil haben. Um eine Klub-Legende zu werden, musst du für eine lange Zeit bleiben."

Bergkamp stand von 1995 bis 2006 bei Arsenal unter Vertrag und erzielte in 315 Spielen 87 Tore füpr die Gunners. Özils aktueller Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2018.

Özil befindet sich derzeit in einer absoluten Gala-Form. In den letzten drei Partien Arsenal war der deutsche Nationalspieler an sieben Toren beteiligt.

Zaubertor in der Champions League

Zuletzt hatte Özil in der Champions League den Siegtreffer zum 3:2 bei Ludogorez Rasgrad erzielt.

Özil nahm einen Steilpass aus dem Mittelfeld an und überlupfte anschließend Rasgrads Keeper Borjan, der herausgeeilt war.

Der Weg zum Tor war frei, doch Özil wählte lieber den schwierigen Weg und spielte noch zwei Verteidiger der Bulgaren schwindlig, die auf dem Hosenboden landeten. Danach schob Özil lässig zum Siegtreffer ein.

Bereits im Hinspiel erzielte der Deutsche einen Dreierpack und steht jetzt bei vier Treffern in der Königsklasse – so viele  wie in den letzten vier Spielzeiten zusammen.

"Spieler wie Özil treffen immer die optimale Entscheidung. Bei seinem Tor dachte ich zunächst nicht, dass er die optimale Entscheidung trifft, weil er den Ball schon eher hätte ins Tor schießen können. Doch als der Ball im Netz war, wusste ich: Ja, das war die optimale Entscheidung!", schwärmte Wenger schon seinerzeit.

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