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Der Trainer von ManCity stelt sich in der Suff-Affäre hinter Wayne Rooney. Auch er habe als Nationalspieler manchmal getrunken - und sei froh, dass keine Fotos existieren.

Nach Jürgen Klopp hat auch Pep Guardiola den heftig kritisierten englischen Nationalmannschafts-Kapitän Wayne Rooney nach dessen "Party-Fotos" verteidigt.

"Ich war auch Nationalspieler und manchmal betrunken. Ich bin froh, dass es davon keine Fotos gibt", sagte der Teammanager von Manchester City und ehemalige Bayern-Trainer am Freitag.

"Wir sind Menschen, und wir sind alt genug, Verantwortung zu übernehmen. Aber hier geht es um das Privatleben. Ich mag es nicht, wenn Menschen mein Privatleben kommentieren. Ich habe viel Respekt vor der Karriere von Wayne Rooney", sagte Guardiola weiter. 

Mourinho sucht Schuld bei FA

Rooneys Vereinstrainer bei Manchester United, Jose Mourinho, stichelte derweil in Richtung des Verbandes FA, der die Partynacht des Stürmers durch einen freien Tag während der jüngsten Länderspielreise ermöglicht hatte.

"Wenn ein Spieler beim Nationalteam ist, gehört er zum Nationalteam", sagte der portugiesische Starcoach: "Ich habe schon als Kind gelernt, wenn du dir etwas ausleihst, muss du noch besser darauf aufpassen als auf dein Eigentum."

Von Rooney waren Fotos aufgetaucht, auf denen er - offensichtlich schwer angeheitert - in der Nacht zum Samstag beim Feiern gezeigt wurde.

Englands Nationalcoach Gareth Southgate hatte seinen Spielern nach dem 3:0 in der WM-Qualifikation gegen Schottland am vergangenen Freitag frei gegeben. Der Stürmerstar hatte sich mit den Worten entschuldigt, die Aktion sei "für jemanden in meiner Position unangebracht".

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