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Uli Hoeneß (r.) wird in wenigen Wochen zum Präsidenten des FC Bayern gewählt © Getty

Uli Hoeneß attackiert Jose Mourinho und ManUnited scharf für die Behandlung von Bastian Schweinsteiger. Mit dem Weltmeister werde wie mit einem "Aussätzigen" umgegangen.

Bayern Münchens ehemaliger und wohl auch künftiger Präsident Uli Hoeneß hat Englands Fußball-Rekordmeister anchester United und dessen Teammanager José Mourinho für den Umgang mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger heftig kritisiert. 

"Unglaublich, was da mit ihm passiert ist", sagte Hoeneß der Abendzeitung: "Einen Mann wie Bastian Schweinsteiger nicht mit der Mannschaft trainieren und aufs Mannschaftsfoto zu lassen, ihn wie einen Aussätzigen zu behandeln und auf die Seite zu schieben, das spricht nicht für diesen Verein, sondern Bände für die Situation in diesem Klub."

Schweinsteiger, der im Sommer 2015 von München nach Manchester gewechselt war, durfte zwischenzeitlich nicht am Mannschaftstraining teilnehmen und wartet seit März auf einen Pflichtspieleinsatz für die Red Devils. "Schweinsteiger ist ein grandioser Mensch und war ein grandioser Spieler für Bayern München. Schade, dass sie ihm das antun", sagte Hoeneß weiter.

Inzwischen trainiert Schweinsteiger zwar wieder mit der Mannschaft, einen Einsatz hält Mourinho jedoch für verfrüht. Auch eine Vertragsauflösung im Januar gegen eine Abfindung von zehn Millionen Pfund ist laut Berichten englischer Medien denkbar.

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