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Liverpool v Sunderland - Premier League
Eine Gedenkstätte für die Hillsborough-Opfer an der Anfield Road © Getty Images

28 Jahre nach der Hillsborough-Katastrophe hat die Staatsanwaltschaft 23 Verdächtige ins Visier genommen. Ihnen wird Totschlag und Behinderung der Justiz vorgeworfen.

Beinahe 28 Jahre nach der Hillsborough-Katastrophe im englischen Sheffield hat die Staatsanwaltschaft 23 Verdächtige ins Visier genommen und ihnen Totschlag und Behinderung der Justiz vorgeworfen.

Die Ermittlungen basieren auf dem Bericht einer unabhängigen Kommission, die 2012 unter anderem feststellte, dass die Polizei eigene Fehler vertuscht hatte.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, 15 Verdächtige aufgrund der Nachforschungen zu den Ursachen der Katastrophe ermittelt zu haben. Acht Personen seien durch die Untersuchung der Vertuschung aufgefallen.

Um wen genau es sich handelt, blieb zunächst offen. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft über mögliche Strafen könnte noch Monate auf sich warten lassen.

Bei der Hillsborough-Katastrophe am 15. April 1989 waren beim Halbfinalspiel des FA Cups zwischen Nottingham Forest und dem FC Liverpool während eines Gedränges im überfüllten Liverpool-Block des Hillsborough Stadions 96 Menschen getötet worden. Eine Folge war die Abschaffung der Stehplätze in den Top-Ligen auf der Insel.

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