vergrößernverkleinern
Jeremy Corbyn, Vorsitzender der Labour-Partei, findet: Mesut Özil verdient zu viel
Jeremy Corbyn (r.), Vorsitzender der Labour-Partei, findet: Mesut Özil verdient zu viel © Getty Images

Englands Oppositionsführer Jeremy Corbyn kanzelt Weltmeister Mesut Özil für sein Gehalt und seine angeblichen Forderungen an den FC Arsenal ab.

Jeremy Corbyn ist Oppositionsführer in England - und ein erklärter Kritiker sozialer Ungleichheit.

Der Vorsitzende der Labour-Partei findet deswegen auch nicht in Ordnung, was der deutsche Weltmeister Mesut Özil beim FC Arsenal verdient - und ermahnt ihn öffentlich, seine Gehaltsvorstellungen zu zügeln.

Bei der BBC-Show Andrew Garr und antwortete Corbyn auf die Frage, ob der Arsenal-Star zu viel verdiene: "Ja."

Anschließend erklärte er direkt an den Deutschen gerichtet: "Du bist ein fantastischer Spieler, aber kannst du nicht einfach mit dem leben, was du im Moment verdienst?"

Özil fordert angeblich 15 Millionen

Özil kassiert bei den "Gunners" derzeit etwa acht Millionen Euro jährlich, für eine Verlängerung über 2018 hinaus fordert er angeblich 15 Millionen pro Jahr. Allerdings betonte der Spielmacher zuletzt, dass es ihm nicht vorrangig ums Geld gehe, sondern darum, dass Trainer Arsene Wenger Arsenal treu bleibe.

Diese Voraussetzung rückt laut Sunday Mirror näher: In der Länderspielpause im März soll der Franzose seinen auslaufenden Kontrakt um zwei Jahre verlängern. Anschließend sollen die Gespräche mit Özil und Teamkollege Alexis Sanchez, ebenfalls bis 2018 gebunden, in die Endphase gehen.

Das Zitat von Politiker Corbyn kam derweil bei den Arsenal-Fans gar nicht gut an. Über die sozialen Medien wurde der Labour-Chef als egoistisch und eingebildet bezeichnet.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel