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Manchester United v Southampton - Premier League
Jose Mourinho ärgert das Verhalten von Anthony Martial (l.) © Getty Images

Anthony Martial verhilft Manchester United zum späten 2:1-Sieg gegen den FC Middlesbrough, wird im Anschluss aber scharf von seinem Trainer Jose Mourinho kritisiert.

Manchester United bleibt dank eines späten 2:1-Erfolgs gegen Aufsteiger FC Middlesbrough zumindest noch in Reichweite des Premier-League-Titelkampfs.

Neben Paul Pogba war es Anthony Martial, der die Red Devils zum fünften Sieg in Folge schoss. Jose Mourinho war nach Spielende aber alles andere als gut auf den französischen Angreifer zu sprechen.

Uniteds Sieg im Video:

Der Grund: Die ständigen Gerüchte, Martial fühle sich unter Mourinho nicht wohl und könnte im Januar nach Spanien zum FC Sevilla wechseln.

"Muss auf mich hören, nicht auf seinen Berater"

"Anthony hat gut gespielt und ein Tor erzielt. Ich weiß, dass er ein besonderes Talent ist und das Zeug zum Top-Spieler hat. Aber er muss mehr auf mich anstatt auf seinen Berater hören", ermahnte Mourinho seinen 21-jährigen Offensiv-Star auf einer Pressekonferenz.

Martial war im Sommer 2015 für 50 Millionen Euro aus Monaco nach Manchester gewechselt. Unter Mourinhos Vorgänger Louis van Gaal hatte er einen Stammplatz, doch seit Saisonbeginn findet er sich immer häufiger auf der Bank wieder.

"Er muss jeden Tag im Training auf mich hören. Auf meine Ratschläge, die ihm helfen sollen, ein besserer Spieler zu werden", gab Mourinho zu verstehen.

Lob für Mkhitaryans Verhalten

Als positives Beispiel führte der Portugiese den Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan an: "Er spielte in den letzten Monaten nicht oft, doch sein Berater rief mich fast täglich an und sagte: 'Henrikh wird dank dir ein besserer Spieler, bleib dran.' Über Martial lese ich dagegen jeden Tag in der Zeitung, dass er unglücklich ist und nach Sevilla geht."

Martial wird von dem Franzosen Philippe Lamboley beraten. Dieser sprach zuletzt offen über einen möglichen Winter-Transfer seines Klienten.

"Wir prüfen die Option Sevilla mit großer Aufmerksamkeit. Sevilla ist ein sehr guter Klub, etabliert in der Liga, spielt in der Champions League und hat einen sehr guten Trainer", so die Worte Lamboleys in der spanischen Zeitung ABC.

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