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Der Missbrauchsskandal im englischen Sport weitet sich aus © Getty Images

Die Zahl der vom Missbrauchsskandal betroffenen englischen Klubs steigt allein im zurückliegenden Monat rapide an. Auch vier Premier-League-Vereine befinden sich darunter.

Die Anzahl der in den Missbrauchsskandal im englischen Fußball verwickelten Klubs hat sich allein im vergangenen Monat um rund 100 erhöht.

Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Polizei-Statistik hervor, laut der nunmehr 248 Vereine von den Amateur- bis zu den Profiligen von entsprechenden Vorwürfen betroffen sind. Darunter befinden sich auch vier von öffentlicher Seite nicht namentlich genannte Klubs aus der Premier League.

Insgesamt haben sich mittlerweile 526 Opfer bei der Polizei gemeldet, unter anderem auch aus den Sportarten Rugby, Turnen, Kampfsport und Leichtathletik. 184 Verdächtige sind nach Polizeiangaben derzeit identifiziert. "Wir werden nicht aufhören, allen Berichten zum Thema sexueller Missbrauch mit der gebotenen Gründlichkeit nachzugehen", sagte Polizeichef Simon Bailey.

Der Skandal war Ende November ins Rollen gekommen, nachdem mehrere Ex-Profis erklärt hatten, dass sie als Jugendliche missbraucht worden seien. Unter anderem soll sich der mittlerweile verstorbene Jugendtrainer Eddie Heath an sechs früheren Spielern des FC Chelsea vergangen haben. Die meisten Vorfälle haben sich angeblich während Heaths Tätigkeit für Chelsea in den 70er Jahren ereignet.

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