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Cesare Prandelli wollte auf keinen Fall zu Leicester City © Getty Images

Cesare Prandelli lag ein Job-Angebot der Foxes vor. Doch der vereinslose Coach lehnt ab, weil ihn die Entlassung von Meistermacher Claudio Ranieri erzürnt.

Es war das unschöne Ende eines modernen Fußballmärchens: Claudio Ranieri wurde als Trainer von Leicester City entlassen, nachdem er den Klub in der Vorsaison sensationell zur englischen Meisterschaft geführt hatte. 

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den italienischen Coach stieß die Klubführung der Foxes offenbar auch auf Cesare Prandelli. Doch der Landsmann des entlassenen Ranieri verschwendete keinen Sekunde bei seiner Entscheidung, den Job abzulehnen. 

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"Ich habe sofort nein gesagt", erklärte der derzeit vereinslose Trainer dem französischen TV-Sender SFR Sport. "So einen Job akzeptiert man nicht. Da geht man nicht hin, nachdem man gesehen hat, wie Ranieri behandelt wurde." Die Absage aus Prinzip, eine Seltenheit im Millionengeschäft Fußball. 

Ranieri habe einen denkwürdigen, historischen Titel gewonnen und sei dann nach ein paar Monaten fallen gelassen worden. Für Prandelli, zwischen 2010 und 2014 Italiens Nationaltrainer, völlig inakzeptabel. "Ich gehe da nicht hin. Punkt." 

Mittlerweile hat Leicester einen neuen Trainer gefunden: Seit dem 12. März ist der Engländer Craig Shakespeare im Amt. 

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