vergrößernverkleinern
FBL-ENG-PR-WEST BROM-ARSENAL
Arsene Wenger sieht seine Zeit beim FC Arsenal noch nicht am Ende © Getty Images

Der beim FC Arsenal umstrittene Arsene Wenger sieht seine Zeit noch längst nicht beendet. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung liegt offenbar auf dem Tisch.

Seit Monaten ist Arsene Wenger als Trainer beim FC Arsenal höchst umstritten, jüngst wurde Thierry Henry als sein Nachfolger ins Gespräch gebracht. Nun ließ der 67-Jährige durchblicken, dass er keinerlei Abschiedsgedanken hegt.

"Ob ich noch zwei Monate oder zehn Jahre Trainer bleibe. Ich plane meine Arbeit auf dieselbe Art und Weise", sagte Wenger auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Manchester City (So., 17 Uhr LIVE auf DAZN und im LIVETICKER). "Du fragst dich, wie du das nächste Level erreichen kannst, wo du dich verbessern kannst. Das mache ich so, seit ich ein Kind bin."

Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Verein über seinem eigenen Schicksal steht. "Arsenal ist eine Weltmarke, der Name Arsenal ist größer als mein Name. Er ist wichtiger."

Neuer Zwei-Jahres-Vertrag?

Wenger gab sich angriffslustig: "Ich habe nur ein großes Spiel verloren. Und ich werde ein weiteres bestreiten, das ich gewinnen werde. Ich bin fokussiert und weiß, was ich tue."

Auch für Arsenal scheint eine Trennung kein Thema zu sein - eine Vertragsverlängerung steht laut Mirror kurz bevor. Deren britischer Journalist John Cross, der ein Buch über Wenger schrieb, wird im DailyStar zitiert: "Ein Zwei-Jahres-Vertrag lag auf dem Tisch und ich glaube, er hat zugestimmt, wenn auch noch nicht unterschrieben." Der neue Vertrag würde Wenger mindestens bis 2019 an den Klub bringen und ihm acht Millionen Pfund einbringen.

"Er hat sich für Arsenal bewährt und der Klub glaubt, er kann den Verein in den nächsten zwei Jahren wieder um- und aufbauen. Deshalb bleibt er", meinte Cross. Gleichwohl sagte er selbst: "Ich persönlich glaube, er ist verbraucht. Obwohl ich ein großer Bewunderer von ihm bin, glaube ich, dass es Zeit für einen Wechsel ist."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel