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Mesut Özil steht wieder einmal in der Kritik © Getty Images

Mesut Özil liefert bei Arsenals Remis gegen ManCity eine Vorlage - zu wenig für Gary Neville. Die ManUnited-Legende übt scharfe Kritik an der Einstellung des Deutschen.

Mesut Özil steht in der Premier League erneut in der Kritik.

Der frühere englische Nationalspieler Gary Neville attackierte den Weltmeister nach dem 2:2 des FC Arsenal gegen Manchester City scharf.

Dabei trug Özil mit seinem Assist zum Ausgleich durch Shkodran Mustafi dazu bei, den Gunners einen Zähler im Kampf um die Champions-League-Plätze zu sichern.

"Manchmal kann ich ihm nicht zusehen"

"Özil läuft auf das Tor zu und kneift einfach, während sein Trainer derart unter Druck steht", schimpfte der einstige ManUnited-Star und heutige TV-Experte Neville bei Sky Sports über eine Szene in den Schlussminuten:

"Dann muss er eben ins Eins-gegen-Eins mit dem Torwart gehen oder einen Elfmeter rausholen. Das hätte doch geholfen, oder nicht?"

Arsenals Remis gegen ManCity im Video:

Özil hatte nach knapp einmonatiger Pause sein Comeback gegen Pep Guardiolas Citizens gefeiert. Schon vor dem Anpfiff war Neville nicht gut auf ihn zu sprechen gewesen.

Der Spielmacher tauche in den wichtigen Momenten ab. "Manchmal kann ich ihm einfach nicht zusehen, weil er einfach nicht alles gibt", sagte der zweimalige Champions-League-Sieger.

Kritik auch an Koscielny und Walcott

Doch nicht nur Özil bekam sein Fett weg. Auch an Innenverteidiger Laurent Koscielny und Theo Walcott übte er Kritik.

"Koscielny lässt sich immer auswechseln. Vielleicht hat er Probleme mit der Achillessehne und vielleicht bin ich zu hart mit ihm. Aber so war es schon gegen Bayern und jetzt in diesem Top-Spiel wieder", bemängelte Neville.

Walcott habe "nicht gut gespielt, aber er geht vom Feld nach dem Motto 'Ich habe doch ein Tor geschossen, du solltest mich nicht auswechseln!' Doch, weil du schlecht gespielt hast! Das ist einfach Tatsache. Eigentlich sollte er nach so einer Leistung vom Platz sprinten und sich beim Manager bedanken, dass er überhaupt spielen durfte".

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