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Jürgen Klopp ist am Seitenrand mitunter außer Rand und Band © Getty Images

Der gesperrte Joey Barton zieht über Liverpools Trainer her. Ihn stören Klopps Aktionen am Seitenrand. Ein guter Coach sei Klopp seiner Meinung nach nicht.

Dieser Premier-League-Auftakt war ganz nach dem Geschmack von Jürgen Klopp - bis auf das Ergebnis natürlich.

Beim 3:3 seines FC Liverpool gegen den FC Watford war der Coach gleich wieder in seinem Element, sprang am Seitenrand auf und ab. Mal im Jubel, mal aus Verzweiflung. 

Klopps Darbietung am Seitenrand mögen hohen Unterhaltungswert bieten, jedermanns Geschmack sind sie nicht. 

"Klopp hat eine fürchterliche Bilanz"

Der englische Skandal-Profi Joey Barton hat jedenfalls keine hohe Meinung von ihm. Bei talkSport sagte Barton über Klopp: "Er wirkt mit seinem Charisma immer wie ein bodenständiger Typ. Aber ich habe so meine Probleme, wenn ich ihn da an der Seitenlinie herumspringen sehe. Er kommt rüber wie ein gigantischer deutscher Cheerleader."

Klopp ein Cheerleader? Auf diesen Vergleich muss man erst mal kommen. Doch Barton versteht sich ins Rampenlicht zu befördern - zur Not auch mit unlauteren Mitteln. 

Im April wurde Barton 18 Monate gesperrt, weil er in einen Wettskandal verstrickt sein soll. Dass ihn die Sportgerichte vorübergehend aus dem Verkehr gezogen haben, hält ihn jedoch nicht davon ab, über die Protagonisten in Englands Fußball herzuziehen. 

"Ich falle nicht auf diese Klopp-Aura herein. Ich glaube nicht, dass er dieser Super-Trainer ist", sagte Barton über Klopp. "Um ein guter Trainer zu sein, braucht man mehr als nur das. Er hat eine fürchterliche Final-Bilanz."

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