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Ilkay Gündogan und Pep Guardiola von Manchester City
Pep Guardiola (r.) trainiert Ilkay Gündogan bei Manchester City © Getty Images

Beim Abschied von Pep Guardiola vom FC Bayern spielten offenbar auch Unstimmigkeiten mit den Vereinsverantwortlichen eine Rolle. Ilkay Gündogan verrät nun Details.

Hätte Pep Guardiola seinen Willen durchsetzen können, würde Ilkay Gündogan jetzt vielleicht beim FC Bayern spielen - und von Guardiola trainiert werden.

Denn der ehemalige Coach der Münchner hat offenbar nicht nur einmal versucht, die Bosse des Rekordmeisters von einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers zu überzeugen.

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Doch der Wunsch des Spaniers wurde nicht erfüllt. Und Gündogan ist nicht das einzige Beispiel. Mit Leroy Sane und Kevin de Bruyne wollte Guardiola angeblich weitere heutige ManCity-Spieler zu Bayern holen, durfte er aber nicht.

Guardiola oft nicht richtig verstanden

Dass diese Behauptungen der Wahrheit entsprechen, glaubt Gündogan, seit 2016 Schützling Guardiolas bei Manchester City. Das gibt der deutsche Nationalspieler im Interview mit dem Magazin Zeit zu Protokoll.

"Pep und ich teilen die Idee vom idealen Fußball - also den Ball besitzen, flach kombinieren, im Mittelfeld mit technisch versierten Spielern den Gegner dominieren", beschreibt Gündogan seine besondere Beziehung zu Guardiola.

Auch Guardiolas Biografen haben geschrieben, dass er eine klare Idee eines Spielstils gehabt habe, diese aber nicht umsetzbar gewesen sei, da er sich von den Münchner Entscheidungsträgern oft unverstanden gefühlt habe.

Eigentlich wollte Guardiola zu seiner Münchner Zeit Thiago und Gündogan vereinen, um ein geniales Mittelfeldduo der Kategorie Xavi/Andres Iniesta zu bilden.

Gündogan glaubt, dass Guardiola heute noch Bayern-Trainer wäre, wenn diese Vereinigung geklappt hätte.

Wobei man sagen muss, dass das im Nachhinein spekulativ ist. Denn Fakt ist auch: Guardiola gelang es in seinen drei Jahren in München nicht, den ersehnten Champions-League-Titel nach München zu holen, bei den Fans war er nie so beliebt wie sein Vorgänger Jupp Heynckes.

Auch das spielte eine Rolle für Guardiolas Abschied.

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