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Jürgen Klopp steht mit dem FC Liverpool am Samstag gegen Jose Mourinhos Manchester United unter Druck
Jürgen Klopp steht mit dem FC Liverpool am Samstag gegen Jose Mourinhos Manchester United unter Druck © Getty Images

Vor dem Topspiel gegen Mourinhos Manchester United wächst die Kritik an Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Der 50-Jährige wehrt sich - und hofft auf die Wende.

Jürgen Klopp hinkt in der Premier League mit dem FC Liverpool den eigenen Ansprüchen hinterher.

Der wachsenden Kritik an seiner Person trat der Coach vor dem richtungsweisenden Duell mit Manchester United um Startrainer Jose Mourinho selbstbewusst entgegen.

"Wenn sie mich jetzt entlassen, denke ich nicht, dass es viele Trainer gibt, die den Job besser machen als ich", sagte Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag (13.30 Uhr im LIVETICKER, Highlights am Montag, ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1).

Klopp: "Ich bin nicht perfekt"

Nach sieben Spieltagen ist sein Team in der Liga nur Siebter und hat in den vergangenen sieben Pflichtspielen nur einen Sieg eingefahren. Hinzu kommen die Personalsorgen: In Sadio Mane (Muskelverletzung) fehlt Klopp ein Schlüsselspieler bis zu sechs Wochen.

"Ich denke nicht, dass ich perfekt bin, aber es ist schwer bessere Alternativen zu finden", ergänzte der 50-Jährige. "Solange 98 Prozent der Liverpooler denken, dass wir auf dem richtigen Weg sind, werden wir auch Erfolg haben."

Um der Unruhe um seine Person entgegenzuwirken, wäre ein Sieg gegen die bislang ungeschlagenen Red Devils hilfreich. Immerhin: Die Bilanz gegen Mourinho spricht für Klopp. Von den sieben Pflichtspielen gegen den Portugiesen verlor er nur eines, in den drei Premier-League-Duellen mit Liverpool blieb Klopp gegen Mourinho ungeschlagen.

Mourinho spielt Bedeutung herunter

Auch wenn es beim letzten Aufeinandertreffen im Januar zwischen den beiden Trainer an der Seitenlinie emotional zur Sache ging, spielte Mourinho nun die Brisanz der Begegnung herunter.

"Es geht nur um drei Punkte, nicht um vier. Ein Spiel, ein Ergebnis – das ändert überhaupt nichts", sagt er. Doch das ist untertrieben. Für seine Mannschaft geht es darum, mit dem Stadtrivalen Manchester City Schritt zu halten.

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