vergrößernverkleinern
Unai Emerys Zeit bei Paris Saint-Germain geht offenbar bald zu Ende
Unai Emerys Zeit bei Paris Saint-Germain geht offenbar bald zu Ende © Getty Images

Unai Emery steht bei PSG zuletzt stark in der Kritik. Sein Aus steht offenbar kurz bevor. Als Ersatz setzen die Franzosen voll auf einen Star-Trainer.

Paris Saint-Germain will sich offenbar bereits im Winter von seinem Trainer Unai Emery trennen. Wunschkandidat als Nachfolger soll Jose Mourinho sein.

Wie der gut informierte Journalist Duncan Castles für Yahoo Sports berichtet, sei dies die Folge aus den immer größer werdenden Spannungen zwischen Emery und dem Team.

Der Trainer hat demnach bei PSG keinen guten Stand, seit er in der Champions League eine 4:0-Führung gegen den FC Barcelona verspielte und in der heimischen Ligue 1 AS Monaco den Titel überlassen musste. Allein fehlende Alternativen sollen Emery im Sommer den Job gerettet haben.

Mourinho absoluter Wunschkandidat

Nun arbeite Sportdirektor Antero Henrique an einer Verpflichtung Mourinhos im Januar. Die beiden kennen sich aus ihrer erfolgreichen Zeit beim FC Porto.

Obwohl sich auch Chelsea-Trainer Antonio Conte angeboten haben soll, hat sich PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi dem Vernehmen nach auf Mourinho festgelegt. Dem Bericht zufolge will der Katari den Trainer von Manchester United davon überzeugen, dass es in Paris mehr Unterstützung für ihn und seine Pläne gebe.

PSG soll dem portugiesischen Star-Trainer bereits früher drei Angebote unterbreitet und 2016 beinahe eine Einigung erzielt haben.

Video

Emery-Entlassung alternativlos

Sollte eine Verpflichtung Mourinhos innerhalb der Saison nicht realisiert werden können, wollen die Franzosen lieber auf eine Interimslösung setzen, als Emery weiter in der Verantwortung zu lassen. So schreibt es zumindest Journalist Castles.

Zuletzt war der Spanier beim Streit zwischen den beiden Superstars Neymar und Edinson Cavani in die Kritik geraten. "Der Trainer hat viele Probleme, mit dem Team umzugehen. Er wird von den Spielern nicht respektiert", zitiert Yahoo eine anonyme Quelle.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel